OEM Informationen in Windows 7
24. Mai 2010
Wenn ihr euch einen neuen Computer oder Laptop eines großen Herstellers wie Acer oder Asus kauft, ist es üblich, dass die Hersteller unter den Systemeigenschaften, falls Windows vorinstalliert ist, eintragen. Wenn man gerne an seinem Rechner rumfummelt, kommt man irgendwann auf die Idee, dass man dort eigene Informationen eintragen möchte. Das ist gar nicht so schwer. In diesem Artikel möchte ich euch erklären wie er solche Informationen entweder direkt im laufenden System einbindet oder wie ihr sie euch eure eigene Setup DVD von Windows 7, die direkt diese Informationen enthält, erstellt.
Unabhängig davon ob du die Informationen in deine Setup DVD integrieren möchtest oder sie im laufenden System eintragen möchtest erstellst du dir eine Reg-Datei mit vollgendem Inhalt:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\OEMInformation]
“Logo”=”C:\\Windows\\System32\\OEMLOGO.bmp”
“Manufacturer”=”Myself”
“Model”=”Mein Computer”
“SupportHours”=”24h”
“SupportPhone”=”0000-000000”
“SupportURL”=”http://www.beispielseite.de“
Das macht ihr ganz einfach dem ihr eine neue Textdatei erstellt und anschließend die Endung in .reg ändert
. Am Besten benennt ihr die Datei wie folgt : “OEMInformation.reg”.
Nun erstellt könnt ihr euch ein eigenes Logo mit einer Auflösung von 125 x 125 Pixeln und einer Bittiefe von 24. Das Bild sollte im bmp Format abgespeichert werden und folgenden Dateiname erhalten “OEMLOGO.bmp”. Ich bevorzuge für das ganze die Freeware paint.net.
Nun haben wir alle nötigen Vorbereitungen getroffen. Wollen wir die Informationen einfach im laufenden System einbinden führen wir nun die “OEMInformation.reg” aus und kopieren die “OEMLOGO.bmp” nach “C:\\Windows\\System32\\OEMLOGO.bmp”. Nun sollte es unter Computer > Systemeigenschaften in etwa so aussehen:
Wollt ihr die Informationen direkt in Setup-DVD einbinden geht ihr am besten folgendermaßen vor:
Auf der Setup-DVD lässt sich eine OEM Ordner Struktur erstellen. Ihr kopiert erst einmal die Installationsdateien in einen Ordner. Anschließend navigiert ihr in den “sources” Ordner der kopierten DVD unabhängig davon ob es sich um ein 32- oder 64-bit Installationsmedium handelt. Dort erstellt ihr zunächst einen neuen Ordner namens “$OEM$”. In diesem Ordner erstellt ihr anschließend den Ordner namens “$$”. Darin wiederrum zwei Ordner namens “setup” und “System32″. In dem Ordner “setup” erstellt ihr noch einen Ordner namens “scripts”.
Nun habt ihr schon eure fertige Ordnerstruktur. Nun müsst ihr diese nur noch mit dem richtigen Inhalt bestücken. In den “System32″ Ordner kopiert ihr die “OEMLOGO.bmp”. Alle Dateien die in dem “System32″ Ordner liegen, werden bei der Installation automatisch in jenen kopiert. In den “scripts” Ordner kopiert ihr anschließend die “OEMInformation.reg” und legt eine CMD Datei mit dem Namen “oobe.cmd” mit folgendem Inhalt in ihn:
@echo off
start /w regedit /s %systemroot%\setup\scripts\OEMInformation.reg
del /F /Q %systemroot%\setup\scripts\OEMInformation.reg:Cleanup
del /F /Q %systemroot%\setup\scripts\oobe.cmd
Jetzt seit ihr im Prinzip fertig. Jetzt muss nur noch eine Bootfähiges ISO-Image erstellt werden, welches ihr anschließend mit jedem beliebigen Brennprogramm auf DVD brennen könnt. Oder ihr installiert direkt von USB.
Bootfähiges ISO-Image erstellen
Dies tut ihr am Besten indem ihr euch zunächst das Windows® Automated Installation Kit (AIK) für Windows® 7 installiert. Um Rohlinge zu sparen könnt ihr das Image vom WAIK ganz einfach mit einer Software wie Virtual CloneDrive Mounten. Anschließend öffnet ihr die Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools mit Administratorrechten

und gebt folgenden Code ein (vorher entsprechend anpassen
):
oscdimg.exe –lLABELNAME -t05/11/2010 -m -u2 -bC:\7DVD\Boot\etfsboot.com C:\7DVD C:\AUSGABEORDNER\SE7en.iso
So viel Spaß beim ausprobieren
.
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