Aktuelle politische Situation in Deutschland
8. Juni 2010
Vorweg, vielleicht findet ihr diesen Artikel totalen Müll oder euch interessiert das Thema im Allgemeinen nicht, dann hab ich Verständnis dafür. Ich möchte hier nur lediglich meine Meinung loswerden.
Ja wie sieht es momentan so aus in good old Germany. Ich fange mal mit dem Rücktritt unseres inzwischen Ex-Bundespräsidenten am 31.05.2010 an. Natürlich könnte ich genau so gut mit dem Beginn der Wirtschaftskrise beginnen. Dieses tue ich aber ganz bewusst nicht, denn um das alles zu erklären bräuchte ich einfach zu lange. Nun ist Horst Köhler am 31.05.2010 zurückgetreten, aufgrund dessen das er sich nicht respektvoll behandelt fühlte, seine ofizielle Erklärung lässt sich auf der Seite der Bundesregierung nachlesen. Ob dies nun der ausschlaggebende Punkt war oder ob auch noch andere Dinge eine Rolle Spielten, werden wir wohl nie erfahren. Fakt ist, der gute Mann ist auch schon 67 Jahre alt und hat bereits eine Bundespräsidenten Amtszeit hinter sich. Seine Pension hat er also so oder so sicher
.
Nun hat unsere Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am gestrigen Tage in ihrer Rede, nach der zweitägigen Haushaltsklausur die Bevölkerung in Deutschland auf einen harten Sparkurs eingestimmt und ist dabei meiner Meinung nach etwas über das Ziel hinausgeschossen. Zum Glück leben wir ja in einem Land in dem jeder seine Meinung äußern darf
. Bis 2014 sollen über 80Milliarden Euro eingespart werden. Nachdem Deutschland mit Milliarden Banken unter die Arme gegriffen hat, hört sich eine solche Zahl ja schon fast wie Peanuts an. Wir brauchen also bis 2014 um “nur” 80Mrd einzusparen, können aber Banken aber mit weit aus größeren Summen aus der Patsche helfen? Da stimmt doch aber was nicht. Diese Einsparungen werden sicherlich viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu spüren bekommen. Gespart wird natürlich auch wieder bei Dingen wie dem Elterngeld sowie bei Subventionen für die Industrie.
All das wird in der Tagesschau von gestern Nachmittag sehr deutlich. Wenn unser Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) dann noch davon spricht, dass wir in den letzten Jahren auch noch über unsere eigenen Verhältnisse gelebt haben sollen, dann platzt einem doch der Kragen. Der Großteil der Bevölkerung hat ganz sicherlich nicht über seine Verhältnisse gelebt sondern, dass waren meiner Meinung nach unsere Volksvertreter selbst. Ich kann euch nur empfehlen euch einmal den Kommentar von Stephan Ueberbach vom SWR durchzulesen. Es war nicht unsere Idee Banken mit Milliarden an Euros, mit Geld was wir nicht haben, zu helfen. Natürlich ist es wichtig den Euro an sich stabil zu halten, auch wenn wir momentan, jedenfalls in der Theorie von dem schwachen Euro profitieren. Denn Deutschland ist ein Export-Land. Wird der Euro schwächer, so werden unsere Waren im Ausland Billiger.
Vielleicht ist das Problem der Euro an sich. Natürlich bringt er auch für uns Bürger viele Vorteile, alleine schon, wenn man in das Europäische Ausland verreist. Es fällt kein lästiges umtauschen mehr an. Aber eins steht auch fest, der Euro hat viele Schwachwährungen geschluckt.
Unverständlich für viele unter uns ist wahrscheinlich trotzdem, wie es möglich ist zum Beispiel Griechenland zu helfen, wenn wir selbst eigentlich nichts haben, außer Schulden. Ob so etwas auch ohne den Euro passiert wäre ist fraglich. Was natürlich aber auch klar ist wir haben nicht nur ein Wirtschaftsbündnis sondern haben auch eine Währungsunion, von daher bleibt uns nichts anderes übrig.
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